Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz des Bundes (EEWärmeG)

Das „Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich“ (EEWärmeG) des Bundes, zuletzt geändert am 20.10.2015, verfolgt das Ziel, dazu beizutragen, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14% zu erhöhen.

Zu diesem Zweck verpflichtet das EEWärmeG in § 3, den Wärmebedarf für neu zu errichtende Gebäude anteilig mit erneuerbaren Energien zu decken. Die Pflicht besteht ab einer Nutzfläche von mehr als 50 Quadratmetern.

Wer keine erneuerbaren Energien nutzen möchte, kann aus verschiedenen so genannten Ersatzmaßnahmen wählen. So gilt die Nutzungspflicht als erfüllt, wenn der Wärme- und Kälteenergiebedarf zu mindestens 50 Prozent aus Abwärme oder aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) gedeckt wird. Ebenso können Ersatzmaßnahmen durch konventionell erzeugte Fernwärme oder Fernkälte sowie durch eine verbesserte Energieeinsparung beim Gebäude erzielt werden (§ 7 Abs. 2 und 3 EEWärmeG).

Der Bund fördert die Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Wärme und Kälte und hat dazu ein sogenanntes Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP) aufgelegt.

Bauherren sollten sich vor Baubeginn anhand des EEWärmeG über ihre Pflichten bei der Berücksichtigung von erneuerbaren Energien beim Bau informieren.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Gesetzestext EEWärmeG (20.10.2015)

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