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Spartipps

Wussten Sie, dass in Deutschland jährlich 900 Mio. MWh Erdgas verbraucht werden?
Davon 58 % durch private Haushalte.

Wussten Sie, dass Sie 77 % Ihres Energieverbrauchs für Ihre Heizung aufwenden?
Dazu 12 % für die Erwärmung von Wasser, 9 % für Haushaltsgeräte und rund 2 % für die Beleuchtung.

Wussten Sie, dass jeder Deutsche durchschnittlich 118 Liter Wasser am Tag ver-braucht?
Davon 46 Liter für Duschen und Baden, 35 Liter für WC, 16 Liter für Waschen,
8 Liter für Putzen, 8 Liter für Spülen und 5 Liter zum Kochen.

Kontrollieren Sie die Verbrauchswerte

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und notieren Sie regelmäßig Ihre Zählerstände in einem Verbrauchsblatt. So können Sie anhand Ihres Zählerstandes den monatlichen und jährlichen Energieverbrauch ermitteln, selbst kontrollieren und somit Ihre Verbrauchsgewohnheiten besser kennen lernen. Hier können Sie unser Verbrauchsblatt herunterladen.

Strom sparen

  1. Schalten Sie unnötige Stromverbraucher ab, lassen Sie Geräte nicht auf „Stand-by“.
  2. Bei Neukauf von Geräten auf sparsamen Stromverbrauch achten.
  3. Energiesparlampen statt herkömmlicher Glühbirnen verwenden.
  4. Kochplatten und Backofen nicht zu lange vorheizen, frühzeitig abschalten und Restwärme nutzen. Auch die Verwendung der richtigen Topfgröße und von Topfdeckeln hilft Energie zu sparen.

Wärme sparen

  1. Nicht übermäßig heizen.
  2. Richtig lüften: Ständige Kipplüftung verschwendet Energie. Lieber die Fenster kurzeitig – 5 Minuten reichen oft schon aus – ganz öffnen.
  3. Heizkörper regelmäßig entlüften.
  4. Fenster im Winter geschlossen halten, alle 2 Stunden für wenige Minuten „stoßlüften“.

Wasser sparen

  1. Statt Vollbad lieber kurz duschen.
  2. Tropfende Wasserhähne reparieren.
  3. Wassersparende Haushaltsgeräte verwenden.
  4. Waschmaschine und Geschirrspüler voll beladen.
  5. Auf 95-Grad-Wäsche möglichst verzichten.

Auf gute Dämmung achten

Viel Energie geht durch Kältebrücken verloren oder über undichte Fenster, Türen, Wände und Decken. Ein Drittel aller bis 1974 gebauten Häuser ist heute noch mit Einfachverglasung ausgestattet. Isolierglasfenster, die in den 1970er-Jahren eingebaut wurden, weisen eine um 50 % höhere Dichtigkeit auf. Der Stand der Technik heute ist die Wärmeschutzverglasung, die Energieverluste noch einmal um 50 % reduziert.
Tipps:

  • Gebäude auf Wärmeverluste prüfen lassen. Mittels thermografischer Aufnahmen vom Gebäude lassen sich Kältebrücken analysieren und Dämmbedarf feststellen.

  • Fenster mit Wärmeschutzglas (U-Wert 1,75) wählen.

  • Auf der Nordseite möglichst wenig Fenster vorsehen.
    Optimales Verhältnis: Nord 1 : Ost/West 2 : Süd 3, entsprechend einem Fensterflächenanteil der Außenwand von 10 %, 20 % und 30 %. Je größer die Fensterflächen sind, desto wichtiger sind die wärmeschützenden Eigenschaften.

Heizungsanlagen optimieren

Alte Heizanlagen verschleudern mitunter weit über ein Drittel der zugeführten Energie, ohne sie zum Heizen zu nutzen. Moderne Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik nutzen die Energie zu über 90 % aus. Damit spart man nicht nur Energie, sondern schont auch die Umwelt. Bei Neubauten, aber auch bei bestehenden Gebäuden, enthält die Energieeinsparverordnung (EnEV) Nachrüstpflichten für Heizungsanlagen. Mit Erdgas können diese Anforderungen meist problemlos erfüllt werden.


Tipps, suchen Sie nach Schwachpunkten in Ihrer Wärmeversorgung:

  • Wärmeerzeugung: der Heizkessel ist technisch veraltet.
    Durch hohe Abstrahlungs- und Abgasverluste entstehen erhebliche Wärmeverluste.

  • Wärmeverteilung: schadhafte Heizkörper, Rohrbrüche, hydraulischer Abgleich fehlt. Der hydraulische Abgleich gewährleistet, dass jeder Heizkörper innerhalb der Anlage mit der tatsächlich benötigten Wärmemenge versorgt wird.

  • Regelung: Keine Möglichkeit zur bedarfsgerechten bzw. witterungsgeführten Temperaturregelung. Thermostatventile einsetzen, Einstellungen der Heizungsregelung nach individuellem Bedarf optimieren.

  • Pumpen: Strömungsgeräusche, hoher Stromverbrauch.
    Für Heizungsanlagen mit Heizleistungen über 25 kW schreibt die EnEV selbstregelnde Pumpen vor. Pumpen richtig dimensionieren, auf stromsparende Pumpen achten.

  • Schornstein: Bei modernen Heizungsanlagen mit optimaler Brennwerttechnik sinkt die Abgastemperatur. Der Schornstein muss auf die niedrigeren Temperaturen angepasst werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Schornsteinfeger oder Heizungsinstallateur.

Haben Sie Fragen?

Wir sind gerne für Sie da.  

 

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8:00 bis 17:00 Uhr unter der Rufnummer 0791/401-454 oder
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